Pressetexte

  • Don GilKomödie von Mathias Schuh frei nach Tirso de Molina REGIE / BÜHNE Mathias Schuh SPIEL Lydia Nassal, Karoline Schragen, Raphael Steiner, Daniel Pink, u.a. AUSSTATTUNG Rafaela Wenzel MUSIK Sophia Schuh "DON GIL, der betrogene Betrüger" hat das klassische spanisches Volkstheaterstück "Don Gil von den grünen Hosen" als Vorlage. Der Zeitgenosse Shakespeares Tirso de Molina schuf damit eine der schönsten Frauenrollen der Weltliteratur. Donna Juana hat in diesem Stück in diesem Stück wirklich die Hosen an. Dieses Stück voller Wortwitz und Situationskomik ist wie geschaffen für die Tradition der überaus erfolgreichen Klassikerbearbeitungen der theaterachse. Donna Juana reist, als Mann verkleidet, ihrem untreuen Geliebten Ramon nach Madrid nach. Er soll, sich, auf Geheiß seines Vaters, dort als der reiche Erbe Don Gil ausgeben um die ebenfalls reiche Donna Ines zu heiraten. Das muss verhindert werden. So gibt sich die verkleidete Donna Juana ebenfalls als Don Gil aus. Dieser Gil trägt als sein/ ihr Markenzeichen grüne Hosen. Und es geschieht was geschehen muss. Donna Ines verliebt sich in den falschen Gil. Genauso wie deren Freundin Donna Clara. Diese hat aber in Don Alfonso einen eifersüchtigen Verehrer. Der den lästigen Gil beseitigen möchte. Doch welchen von den beiden? So entbrennt unter der heißen Sonne Spaniens ein absurdes Verwirrspiel um Macht, Geld, Eiversucht und Liebe bis schließlich, in einer Vollmondnacht, drei Männer und zwei Frauen, allesamt in grünen Hosen, vor Donna Ines Fenster unfreiwillig aufeinandertreffen… Ein wunderbares, temporeiches Sommertheater mit tiefsinnigen Wortspielen in klassischem Stil der theaterachse.
  • Roberto ZuccoDrama von Bernard-Marie Koltès REGIE Mathias Schuh SPIEL Lydia Nassal, Karoline Schragen, Raphael Steiner, Daniel Pink, u.a. AUSSTATTUNG Rafaela Wenzel RECHTE Verlag der Autoren Der mehrfache Mörder Roberto Zucco kommt ins Zuchthaus weil er seinen Vater aus dem Fenster geworfen hat. Er flieht und  besucht seine Mutter. Nachdem er sie küsst und streichelt, erdrückt er sie. Kurz darauf vergeht er sich an einem jungen Mädchen, ersticht einen Polizeiinspektor und erschießt zuletzt einen Jungen. Doch Zucco mordet nicht aus Leidenschaft: "Ich habe keine Feinde, und ich greife nicht an. Ich zerquetsche die anderen Tiere nicht aus Bosheit, sondern weil ich sie nicht gesehen habe und weil ich auf sie getreten bin." Ohne Motiv fehlt ihm auch jedes Bewusstsein, etwas Unrechtes zu tun. "Ich bin ein normaler, vernünftiger Junge, Madame. Ich bin nie auffällig geworden. (...) Ich bin kein Held. Helden sind Verbrecher." Dieses düstere Psychogramm eines Mörders von Marie-Bernard Koltès fasziniert durch seine schonungslose Betrachtung und brillante Sprache. Nach DRAUSSEN VOR DER TÜR von Wolfgang Borchert eine wunderbare Herausforderung für die theaterachse.
  • Frau Hollevon Mathias Schuh nach den Brüdern Grimm für alle ab 4 Jahren.
    REGIE Mathias Schuh AUSSTATTUNG Rafaela Wenzel MUSIK Mathias Schuh MIT Karoline Schragen und Lydia Nassall DAUER ca. 50 Min.
    Eine Frau hat zwei Töchter. Eine ist fleißig die andere faul. Doch die Frau liebt nur die Faule, weil sie ihre eigene Tochter ist. Und die Fleißige muss alle Arbeit tun, und eines Tages, wie soll es anders sein, hat die Fleißige einen Arbeitsunfall. Sie stürzt in den Brunnen. Doch siehe da, der Brunnen ist ein Tor in eine andere Welt. Doch dort ist auch nicht alles in Ordnung denn es müssen Brote gerettet und Äpfel geerntet werden. Ein Kinderspiel für die Fleißige. Schließlich kommt sie zu Frau Holle und die sieht wie eine Hexe aus, ist aber tatsächlich sehr nett. Sie nimmt die Fleißige auf, gibt ihr zu essen und bietet ihr einen Job an. Hauswirtschaft mit Schwerpunkt Betten aufschütteln. Das ist besonders wichtig, denn wenn die Federn fliegen, schneit es auf der Welt und irgendwo ist immer Winter. Die Fleißige macht ihre Arbeit gut. Doch obwohl es ihr „unten“ viel besser geht, als bei ihrer Stiefmutter bekommt sie Heimweh und möchte wieder nach Hause. Als sie durch den Brunnen wieder nach Hause fällt, wirft ihr Frau Holle ihren Lohn hinterher: Gold, viel Gold, sehr viel Gold! Zuhause angekommen denkt ihre Stiefmutter nach und kommt zu dem Schluss, dass auch ihre Tochter zu Frau Holle soll, um dort etwas abzustauben. Doch der Plan geht nicht auf, denn wer hätte das gedacht, die Faule ist faul und macht ihre Arbeit nur mangelhaft. Ihr Lohn: Pech, viel Pech, sehr viel Pech und das geht nicht ab. Und wenn sie nicht gestorben sind… Doch es wäre nicht eine Theaterfassung von Mathias Schuh, würde dann nicht doch noch etwas anderes passieren. Man kann sich doch auch ändern und jeder verdient eine zweite Chance -oder doch nicht jeder?